Praxis für Physiotherapie Steffanie Smith

Breußmassage/ Massage nach Rudolf Breuß Waldbröl

 

 

Rudolf Breuß (* 24. Juni 1899; † 17. Mai 1990) war ein österreichischer Elektromonteur und Heilpraktiker aus Bludenz, der durch eine nach ihm benannte Breuß-Massage und eine Breuß-Krebsdiät bekannt wurde.

 

 



Die Breußmassage soll Menschen mit Rückenproblemen helfen. Es handelt sich um eine energetische Massage des Rückens entlang der Wirbelsäule unter besonderer Berücksichtigung der Meridiane mit Johanniskraut-Öl und abschließender Auflage einer Schicht Papier. Es soll zu einer Streckung der Wirbelsäule kommen, die den Bandscheiben mehr Raum verschaffe und sie zu einer Regeneration anrege. Außerdem wirkt das Johanniskraut-Öl beruhigend auf die Nerven. Diese Massage wird sanft, langsam und mit relativ wenig Druck ausgeführt und führt zu einer ungewöhnlich tiefen und sofortigen Entspannung. Die Breußmassage kann zusätzlich zur Anwendung der Dorn-Therapie oder bei empfindsamen Personen sowie bei Bandscheibenschäden alternativ zur Dorn-Methode eingesetzt werden.

 

 

Streckung der Lendenwirbel nach der Methode Rudolf Breuß

 

 

Wichtiger Hinweis, bitte aufmerksam lesen!

 

Die Physiotherapie Steffanie Smith distanziert sich ausdrücklich von der Breuß-Krebsdiät, da deren Wirkungsweise bisher in keiner Weise wissenschaftlich untermauert werden konnte. Diese Diät ist auch nicht Gegenstand der vorgenannten Massagetechnik, deren wohltuende Wirksamkeit bereits mehrfach durch Patienten bestätigt worden ist! - Wir sind fest davon überzeugt, dass neben einer guten und wohltuenden Therapie auch Information und Aufklärung notwendig sind. Daher sollen in unseren Internetseiten auch kritische Punkte und Bemerkungen berücksichtigt werden:


Kritik an der Breuß-Krebsdiät

 

 

Die Diätempfehlungen nach Breuß sind nicht Bestandteil der modernen Medizin. Für seine Ansicht, dass Krebserkrankungen durch ein Aushungern und durch Verzicht auf feste Speisen geheilt werden könnten, gibt es keinen unabhängigen Beweis. Wissenschaftliche Studien zur Breuß-Kur fehlen. Eine länger andauernde Hungerkur kann zu einer zusätzlichen Schwächung der körpereigenen Immunabwehr führen. Die Breuß-Diät ist keine ausgewogene Ernährung. Sie kann, wie beispielsweise die Gerson-Diät, bei krebskranken Menschen zu einer lebensbedrohlichen Inanition (Auszehrung) führen.

 

Die österreichische Krebsgesellschaft urteilte über seine Diät: „Diese absurde Diät zeigt keinerlei Heilerfolge, sondern beschleunigt das Ableben“.

 

Auch das Tumorzentrum Freiburg am Universitätsklinikum bewertet die Breuß’schen Diätempfehlungen durchweg negativ. So schreibt das Tumorzentrum in seinem Patientenratgeber „Komplementäre Verfahren“ vom Januar 2006: ′Die „Krebskur-total“ nach Breuß kann gefährlich sein, da diese Fastenkur zu erheblicher Mangelernährung und damit einer zusätzlichen Schwächung der körpereigenen Abwehr führt. Es kann zwar unter dem Fasten zu einer Verringerung des Tumorwachstums kommen, nach Wiederaufnahme einer normalen Ernährung kann sich das Krebswachstum jedoch sogar beschleunigen! 

 

Insgesamt kommt das Freiburger Tumorzentrum zu folgendem Fazit:

  • schädlich bezüglich Lebensqualität;
  • schädlich bezüglich Tumorwirksamkeit.