Praxis für Physiotherapie Steffanie Smith

Therapieangebote und mehr...

 

Die Physiotherapie und die Krankengymnastik umfasst einen weiten Bereich. Die zahlreichen Behandlungsarten und Begriffe sind oft verwirrend und verunsichern die meisten Patienten.

Auf den hier folgenden Seiten möchten wir Ihnen eine kleine aber wesentliche Auswahl der physiotherapeutischen Leistungen ein wenig genauer vorstellen.

 

 

 

 

 

 

 

Unser Behandlungsspektrum von A bis Z

 

Die hier vorgestellten Therapiemöglichkeiten stellen einen Auszug aus unserem Gesamtangebot dar. Wünschen Sie darüber hinausgehende Informationen oder eine spezielle Behandlung? Kein Problem, gerne helfen wir weiter.

 

Atemtherapie

 

Die Atemtherapie wird meist angewandt nach zum Beispiel Herz-Operationen,bei denen das Brustbein (Sternum) durchtrennt werden mußte. Nach Lungenerkrankungen ist das Erlernen von korrekten Atemübungen ebenfalls von großer Bedeutung.Rippenbrüche nach Unfällen bzw. falsche Haltung des Rückens führen meist zu einer deutlich abgeflachten Atmung, wodurch die Sauerstoffsättigung im Blut sich erheblich reduziert und die Leistungsfähigkeit des Körpers stark eingeschränkt wird.

 

 

Bobath-Konzept oder Bobaththerapie

 

Das Bobath-Konzept ist das weltweit in allen therapeutischen und pflegerischen Bereichen erfolgreich angewandte Konzept zur Rehabilitation von Menschen mit Erkrankungen des ZNS, die mit Bewegungsstörungen, Lähmungserscheinungen und Spastik einhergehen.

 

Die Kernprobleme bei der Arbeit nach dem Bobath-Konzept sind die zentral bedingte teilweise oder vollständige Lähmung (Parese bzw. Plegie) eines Körperabschnittes, die Haltungs-, Gleichgewichts- und Bewegungsstörungen, unkontrolliert erniedrigte Muskelspannung (Hypotonus, schlaffe Lähmung) bzw. unkontrolliert erhöhte Muskelspannung (Hypertonus, Spastik) sowie die Störungen der Körperselbstwahrnehmung (Propriozeption).

 

Das Bobath-Konzept strebt einen Lernprozess des Patienten an, um mit ihm die Kontrolle über die Muskelspannung (Muskeltonus) und Bewegungsfunktionen wieder zu erarbeiten. Die Arbeitsprinzipien des Bobath-Konzeptes sind Regulation des Muskeltonus und Anbahnung physiologischer Bewegungsabläufe. Alle Lernangebote an den Patienten werden nach diesen beiden Prinzipien gestaltet und auch vom Erfolg her beurteilt.

 

 

 

Chiropraktik

 

Diagnose und Therapie von Funktionsstörungen der Gelenke, speziell der Wirbelsäule, im Sinne des "klassischen Einrenkens" bzw. Mobilisierens von unbeweglichen, verschobenen Wirbelkörpern, die sich durch ihre Blockierung meist in vielfältigen Schmerzsymptomatiken bemerkbar machen können.

Häufig sind "Blockaden" in der Halswirbelsäule (HWS), Brustwirbelsäule (BWS), der Rippengelenke, Lendenwirbelsäule, sowie der sog. Darmbeinfugen (Iliosacralgelenke=ISG) an vermeintlich unterschiedlich langen Beinlängen, Asymmetrien der Oberkörperstruktur respektive des Rückens oder Schmerzen v.a. bei der Einatmung (Rippenblockaden) zu behandeln.                                                                                                                            

 

 

 

 

 

 

CMD - Therapie der Kiefergelenksdysfunktion

 

Diagnose und Therapie von Funktionsstörungen des Kauorgans.

 

Manuelle Techniken zur Differenzierung von Schmerzen, Einschränkungen und Gelenkgeräuschen sowie unterschiedlicher Diskusverlagerung.

 

Das funktionelle Zusammenspiel Kiefergelenk – HWS, sowie Kiefergelenk – Gesamtstatik als ganzheitliche Denkweise wird hervorgehoben und diese mit in die Behandlung einbezogen.  Projektionsbeschwerden, CMD - auslösende Krankheitsbilder, ob primär vom Kiefergelenk ausgehend, oder sekundär über eine funktionelle Störung der Gesamtstatik, werden mit gezielten physiotherapeutischen Maßnahmen behandelt.

 

 

Fußreflexzonenmassage

-> s. Reflexzonenmassage

 

Manuelle Lymphdrainage

 

Die manuelle Lymphdrainage ist eine Therapieform der physikalischen Anwendungen; ihre Wirkungsweise ist breit gefächert. So dient sie unter anderem als Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm und Extremitäten (Arme und Beine), welche nach Unterleibs- und/oder Brustkrebsoperationen entstehen können. Durch kreisförmige Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden, soll Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben werden.

 

Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus und soll keine Mehrdurchblutung, wie in der klassischen Massage, bewirken. Weitere Indikationen sind sämtliche orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.) Auch bei Verbrennungen, Schleudertrauma, Morbus Sudeck und ähnlichen Krankheitsbildern wird die Manuellen Lymphdrainage angewendet.

 

Auch in der Schmerzbekämpfung, wie auch vor und nach Operationen soll sie helfen, das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe zu entstauen. Teilweise können Schmerzmittelgaben verringert werden und der Heilungsprozess verläuft schneller. Kontraindikationen (Gegenanzeigen) sind hierbei genau zu beachten wie z.B. eine dekompensierte Herzinsuffizienz, akute, fieberhafte, bakterielle Entzündungen oder ein kardiales Ödem.

 

Manuelle Therapie

 

Die manuelle Therapie dient in der Medizin zur Behandlung von Funktionsstörungen des Bewegungsapparats (Gelenke, Muskeln und Nerven); sie ist der von Physiotherapeuten/ Masseuren mit einer speziellen Weiterbildung durchgeführte Teil der Manuellen Medizin. Sie beinhaltet Untersuchung und Behandlungstechniken. In alternativmedizinischen Behandlungsformen darüber hinaus auch die Behandlung von vielfältigen Beschwerden anderer Körperregionen und von generalisierten Befindungsstörungen.

 

Massage

 

Die Massage dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Bindegewebe und Muskulatur durch Dehnungs-, Zug- und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich von der behandelten Stelle des Körpers über den gesamten Organismus und schließt auch die Psyche mit ein.

 

                                                                                                    

 

 

 

 

 

Osteopathie

 

Osteopathie bezeichnet ein überwiegend manuelles Diagnose- und Behandlungskonzept, das auf den US-amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828–1917) zurückgeht und zu den alternativmedizinischen Verfahren gezählt wird . Laut Still können Störungen und Bewegungseinschränkungen der Faszien und Gelenke auch Symptome an anderen Organen und Körperregionen auslösen.

 

Durch geeignete Grifftechniken sollen Osteopathen daher auch Probleme wie Bluthochdruck und Kopfschmerzen behandeln können. Wissenschaftliche Nachweise einer Wirksamkeit der Osteopathie konnten bisher nicht erbracht werden. Die Behauptung, mit der manipulativen Behebung von „Fehlstellungen“ der Wirbelgelenke verschiedenste von diesen „Fehlstellungen“ verursachte Krankheiten heilen zu können, widerspricht allen im 20. und 21. Jahrhundert erkannten Fakten über die Anatomie, Physiologie und Pathologie des menschlichen Organismus.


Reflexzonenmassage

 

Die Reflexzonenmassage ist eine Behandlungsform, die in ihrer therapeutischen Ausprägung zu den alternativmedizinischen Behandlungsverfahren gezählt wird und als Wohlfühlbehandlung zunehmend auch im Wellnesssektor Einzug gefunden hat. Befürworter dieser Methode gehen davon aus, dass die Reflexzonenmassage in der Schmerztherapie und bei Durchblutungsstörungen übliche medizinische Verfahren und physiotherapeutische Anwendungen ergänzen kann sowie eine Verbesserung des Wohlgefühls unterstützen kann.

 

Reizstromtherapie (Elektrotherapie)

 

Der Begriff Reizstrom umfasst eine Reihe von Therapieformen, bei denen Gleichstrom oder niederfrequente Wechselströme zur Muskelstimulation eingesetzt werden. Meist dient ihr Einsatz der Schmerzlinderung, der Behandlung von Neuralgien, Durchblutungsstörungen oder orthopädischen Erkrankungen (Ischalgien, Sehnenscheidenentzündungen, Arthrosen etc.). Die wohl bekannteste Spezialform der Reizstromtherapie ist der Herzschrittmacher, der den Herzmuskel stimuliert.

 

Das Reizstrom-Verfahren ist auch unter dem Akronym TENS (Transkutane elektrische Nerven-Stimulation) bekannt. In der Anwendung werden die Elektroden auf der Haut angebracht. Der Kontaktwiderstand zwischen Haut und Elektrode wird meist durch ein Gel verringert, wie es auch beim EKG verwendet wird. Die durch die Elektroden verabreichten elektrischen Impulse lösen Muskelkontraktionen aus. In der Regel lässt sich Stärke und Dauer der Impulse über Regler einstellen oder wird durch vorgegebene Trainingsprogramme bestimmt.

 

Wirbelsäulentherapie nach Dorn und Breuß

 

Dieter Dorn, aus dem Allgäu, entwickelte eine sehr einfach zu praktizierende Korrektur bei Wirbelfehlstellungen, Beckenschiefstand und unterschiedlichen Beinlängen. Seit über 25 Jahren beeindrucken die Erfolge bei akuten und chronischen Beschwerden am Bewegungsapparat. Die Methode ist einfach zu erlernen und kann sofort in der Praxis eingesetzt werden.

 

Eine bewährte Ergänzung ist die Anwendung von Hilfsmitteln und die Schröpfmassage.

Eine Schröpfmassage nach der Wirbeltherapie wirkt entspannend und nimmt dem Patienten das Muskelkatergefühl, welches nach dem Einrichten der Wirbel vor allem bei verschlacktem Bindegewebe entstehen kann.

 

Die Breuß-Massage kann vor oder nach einer Dorntherapie zur Lockerung und Entspannung der Muskulatur angewendet werden. Die Breuß-Massage wirkt schmerzlindernd und sehr entspannend und empfiehlt sich auch als eigenständige Technik bei nervlich sehr belasteten Patienten oder bei Schmerzsyndromen.

 

Tapen - Kinesiologisch-reflektorisches Tapen

 

Kinesiologisch-reflektorisches Tapen basiert auf den Prinzipien der Kinesiologie, woraus auch der Name „Kinesiologisch-reflektorisches Tapen“ abgeleitet ist. Die Methode fördert den körpereigenen Heilungsprozess und nimmt positiven Einfluss auf das neurologische und zirkulatorische System des menschlichen Körpers. Da die Muskulatur des Menschen nicht nur den Körper bewegt, sondern auch Einfluss nimmt auf das Venen- und Lymphsystem und darüber hinaus die Körpertemperatur reguliert, ist es wichtig, dass die Funktionalität der gesamten Muskulatur ohne Einschränkung gegeben ist. Eines der primären Ziele des Kinesiologisch-reflektorischen Tapens ist daher die Unterstützung der Muskulatur ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken. Kinesiologisches Tapen besitzt eine Elastizitätseigenschaft ähnlich der menschlichen Haut. Durch die Klebeeigenschaft der Beschichtung wird die Körperwärme aktiviert. Die luft- und wasserdurchlässige Gewebestruktur des Tapes ist wasserresistent und kann aufgrund dieser Eigenschaften mehrere Tage getragen werden

 

 

Fragen und Antworten (FAQ)

 

Häufig gestellte Fragen rund um das Thema Physiotherapie möchten wir in diesem Bereich auflisten und beantworten. Aufgrund der Fülle des gesammelten Materials bitten wir noch um ein wenig Geduld. Schließlich haben Sie einen Anspruch auf geprüfte, verlässliche Anworten...

 

Was ist Physiotherpie?

 

Physiotherapie ist eine Form der äußerlichen Anwendung von Heilmitteln; im Zentrum steht das an die Fähigkeiten des Patienten angepasste Vermitteln (Lehren) physiologischen Bewegungsverhaltens.

 

Die Physiotherapie orientiert sich bei der Behandlung an den Beschwerden und den Funktions- bzw. Aktivitätseinschränkungen des Patienten, die in Form eines Befundes sichtbar gemacht werden. Sie nutzt primär manuelle Fertigkeiten des Therapeuten, gegebenenfalls ergänzt durch natürliche physikalische Reize (z. B. Wärme, Kälte, Druck, Strahlung, Elektrizität) und fördert die Eigenaktivität (koordinierte Muskelaktivität sowie die bewusste Wahrnehmung) des Patienten. Die Behandlung ist an die anatomischen und physiologischen, motivationalen und kognitiven Gegebenheiten des Patienten angepasst. Dabei zielt die Behandlung einerseits auf natürliche, physiologische Reaktionen des Organismus (z. B. Muskelaufbau und Stoffwechselanregung), andererseits auf ein verbessertes Verständnis der Funktionsweise des Organismus (Dysfunktionen/Ressourcen) und auf eigenverantwortlichen Umgang mit dem eigenen Körper ab. Das Ziel ist die Wiederherstellung, Erhaltung oder Förderung der Gesundheit und dabei sehr häufig die Schmerz-Reduktion.

 

Quelle: Wikipedia